Bayerischer Landtag

Meinungsaustausch zur Politik diesseits und jenseits des Atlantiks

Im Maximilianeum (v.l.n.r.): Claudia Strasser (BMW-Stiftung Herbert Quandt), Dr. Thomas Leeb (BMW-Stiftung Herbert Quandt), Carol Moseley Braun, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, Mary Bono, Thomas Oswald | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Montag, 25. April 2016

Die amerikanische Außenpolitik der letzten 25 Jahre stand im Mittelpunkt eines Gesprächs, das Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet mit der ehemaligen Senatorin Carol Moseley Braun (Demokraten) aus Chicago und der ehemaligen Kongressabgeordneten Mary Bono (Republikaner) aus Kalifornien im Landtag führte.

Die US-Politikerinnen halten sich auf Einladung der BMW-Stiftung Herbert Quandt in München auf. Die beiden Parlamentarierinnen waren in der Beurteilung der US-Politik teilweise unterschiedlicher Meinung. Sie sahen aber beide die Notwendigkeit, dass sich die USA weiterhin international engagierten. Dies gelte auch im Nahen Osten und in Bezug auf Europa und die NATO. Russlands Expansionismus müssten Grenzen gesetzt werden. Vizepräsident Bocklet betonte die Wertegemeinschaft des Westens, die es in der Globalisierung zu festigen gelte. Die Zurückhaltung der USA im Nahen Osten sei mit eine der Ursachen für das Ausufern des Bürgerkrieges gewesen. Deshalb sei der Einsatz der USA gegen den IS zu begrüßen. Abschließend erläuterte Bocklet den amerikanischen Gästen die politische Situation im Freistaat Bayern. /red.

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