Bayerischer Landtag

25.05.2012 - Landtags-Präsidium von Baden-Württemberg zu Besuch im Maximilianeum

Delegation besichtigt den Bayerischen Landtag und informiert sich über Modernisierungsmaßnahmen und Neubauten.

Bild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm (2. v.L.) und Vizepräsident Franz Maget (re.) zeigen ihren baden-württembergischen Kollegen Wolfgang Drexler (li.), Guido Wolf (Mi.) und Brigitte Lösch (2. v.R.) den Plenarsaal. | Foto: Zoran Gojic
Landtagspräsidentin Barbara Stamm (2. v.L.) und Vizepräsident Franz Maget (re.) zeigen ihren baden-württembergischen Kollegen Wolfgang Drexler (li.), Guido Wolf (Mi.) und Brigitte Lösch (2. v.R.) den Plenarsaal. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Im Landtag Baden-Württembergs, insbesondere im Plenarsaal, herrscht Raumnot, deswegen überlegt man im Nachbarland umzubauen. "Kaninchenstall" wird der Saal in Stuttgart gelegentlich genannt und es gibt verschiedene Überlegungen, wie man den Abgeordneten ein besseres Arbeitsfeld bieten kann und in einem Aufwasch notwendige technische Modernisierungsmaßnahmen durchführen kann. Um Erfahrungswerte und Einschätzungen einzuholen, reiste das Präsidium nach München, um sich im Maximilianeum anzusehen, welche Möglichkeiten es gibt, auf begrenztem Platz mehr Raum zu schaffen. Der Bayerische Landtag hatte 2004 / 2005 den Plenarsaal völlig neu gestaltet und am 24. Mai 2012 einen neuen Anbau eröffnet. Als sparsame Schwaben, das räumte Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler sofort ein, habe man vor allem die Kosten im Blick. Umso erfreuter war die baden-württembergische Delegation, als sie hörte, dass sowohl der neue Plenarsaal als auch der Anbau des Bayerischen Landtags deutlich weniger gekostet hatte, als vermutet und bei beiden Projekten das Budget nicht überzogen worden sei. Beeindruckt war das Präsidium Baden-Württembergs vor allem vom hellen, modernen Plenarsaal im Maximilianeum. Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Vizepräsident Franz Maget zeigten ihren baden-würrtembergischen Kollegen Guido Wolf, Wolfgang Drexler und Brigitte Lösch auch die technischen Vorrichtungen, die Planung und Durchführung von Parlamentsdebatten im Saal erleichtern. Baden-Württembergs Landtagspräsident Guido Wolf war voll des Lobes für das Konzept und erklärte: "Für uns in Baden-Württemberg liegt es nahe, nach Bayern zu blicken und zu sehen, was sich dort tut. Auch in diesem Fall, wenn es um ganz praktische Fragen geht." / zg

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