Bayerischer Landtag

26.02.2010 - "Prima Klima?" - Europäisches Jugendforum zur Energie- und Klimaschutzpolitik im Bayerischen Landtag

Wie sieht Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck aus? Wann wird endlich ein Tempolimit eingeführt, um den CO2-Ausstoß zu verringern? Sollen Unternehmen Vorgaben zur Einhaltung von Umweltstandards erhalten? Wie können Unternehmen und Verbraucher motiviert werden, in alternative Energien und Energieeffizienz zu investieren? Ist es weiterhin sinnvoll, Biokraftstoffe zu fördern?

Diese und andere Fragen zur Energie- und Klimaschutzpolitik standen am 26. Februar im Mittelpunkt des Europäischen Jugendforums, das vom Europäischen Parlament in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landtag veranstaltet wurde. Rund 120 Schülerinnen und Schüler aus Augsburg, Freising, Neusäß, Weiden und Würzburg nahmen daran teil.

Eindrücke vom Jugendforum in München

Informationen zum Europäischen Parlament im Maximilianeum. | Foto: Rolf Poss
Die Teilnehmer des Jugendforums eroberten für einen Tag den Plenarsaal. Mitte: Der Landtagsabgeordnete Markus Blume. | Foto: Rolf Poss
Jugendliche richteten ihre Fragen zur Energie- und Klimaschutzpolitik an die Mitglieder des Europäischen Parlaments und des Bayerischen Landtags. | Foto: Rolf Poss
Voller Senatssaal: 120 Schülerinnen und Schüler aus Augsburg, Freising, Neusäß, Weiden und Würzburg nahmen am Jugendforum teil. | Foto: Rolf Poss
Jugendliche im Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Claudia Stamm (2.v.l.) und Ludwig Wörner (3.v.l.). | Foto: Rolf Poss
Blick zum Podium. | Foto: Rolf Poss
Franz Maget, Zweiter Vizepräsident des Bayerischen Landtags, im Gespräch mit Teilnehmerinnen des Jugendforums. | Foto: Rolf Poss
Franz Maget, Zweiter Vizepräsident des Bayerischen Landtags, im Gespräch mit Teilnehmerinnen des Jugendforums. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Video zum Europäischen Jugendforum in München mehr

Franz Maget, Zweiter Vizepräsident des Bayerischen Landtags, begrüßte die Jugendlichen im Maximilianeum und forderte sie auf, sich mit Engagement und kritischem Blick in die europäische Politik einzumischen. Es sei wichtig, die Politik nicht „nur alten Leuten zu überlassen“, sondern mit zu diskutieren und zu entscheiden, wie die eigene Zukunft aussehen wird. Jochen Kubosch, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in München, machte deutlich, dass die Suche nach ausgewogenen Kompromissen widerstreitender Interessen gerade in der Klimapolitik keine einfache Aufgabe sei. Die Europäische Union spiele eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, den weltweiten Folgen des Klimawandels zu begegnen. Michael Schmitt, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Landtag, ermutigte die Jugendlichen, ihre Standpunkte zu formulieren. Junge Leute hätten oft einen anderen Blickwinkel auf Probleme. Die Politiker könnten davon profitieren.

Vorbereitet von Fachreferenten nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich mit dem Europaabgeordneten Wolfgang Kreissl-Dörfler sowie den Landtagsabgeordneten Markus Blume, Ludwig Wörner, Claudia Stamm und Tobias Thalhammer über CO2-Grenzen und Biokraftstoffen auszutauschen und aktuelle politische Entscheidungen zu hinterfragen. Unter der Leitung von Henryk Jarczyk vom Bayerischen Rundfunk entfachte sich eine emotionale Diskussion zwischen den Politikern und den Schülern, die die Dringlichkeit von Lösungen in der Klimaschutzproblematik verdeutlichten. /as

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