Bayerischer Landtag

Frankreichs Botschafter Philippe Etienne zu Besuch im Landtag

Frankreichs Botschafter Philippe Etienne (li.) mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und dem französischen Generalkonsul Jean-Claude Brunet. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Mittwoch, 28. Januar 2015

Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat den Französischen Botschafter Philippe Etienne im Bayerischen Landtag zu dessen Antrittsbesuch empfangen. Etienne ist seit August 2014 in Berlin im Amt. Zuvor war der Absolvent der Elite-Hochschule ENA Ständiger Vertreter Frankreichs bei der Europäischen Union mit Sitz in Brüssel.

Barbara Stamm sicherte Philippe Etienne nochmals das Mitgefühl und die Trauer des Bayerischen Landtags und aller Bürgerinnen und Bürger des Freistaats wegen der verbrecherischen Anschläge in Paris zu. Stamm: „Die Welt ist aus den Fugen geraten. Daher müssen wir umso stärker zusammenhalten.“ Botschafter Etienne bedankte sich für die Anteilnahme, die sich auch überall in den zahlreichen Kondolenzbucheinträgen wiederfänden,  und dankte der Präsidentin für die immer sehr gute Zusammenarbeit zwischen Bayern und Frankreich. Zugleich lobte er den am selben Tag stattfindenden Studientag Israel im Landtag. Gerade über solche Veranstaltungen könne die Jugend begeistert werden von der Bedeutung der völkerübergreifenden Zusammenarbeit.

Entsprechend war auch das Thema der Zukunft für die europäischen Jugendlichen wichtiges Thema im Gespräch zwischen Botschafter und Präsidentin. Beide waren sich einig, dass man Jugendlichen Perspektiven bieten müsse, um eine Begeisterung der jungen Menschen durch falsche Ideen vorzubeugen. Ein weiteres gemeinsames Thema ergab sich durch die langjährigen engen Beziehungen beider Gesprächspartner zu Rumänien. Barbara Stamm war noch als Staatssekretärin 1990 zum ersten Mal und seitdem fast jährlich in diesem Land, um Waisenkindern zu helfen und die anfänglich katastrophalen Zustände in den Heimen für Waisen zu verbessern. Philippe Etienne war von 2002 bis 2005 Botschafter Frankreichs in Rumänien. Eine weitere Gemeinsamkeit ergab sich mit Würzburg: Vor 30 Jahren war der Philippe Etienne als Student dort und hat die unterfränkische Stadt seitdem ins Herz geschlossen. /ap

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