Bayerischer Landtag

Symposium zur Inklusion im Bayerischen Landtag

Landtagspräsidentin Barbara Stamm spricht beim Symposium. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag
Prof. Dr. Peter Kapustin vor der Veeh-Harfen-Gruppe "Arpeggio". | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Montag, 28. Juli 2014

Unter dem Titel „Integration/Inklusion in der Verantwortung von Politik, Management und Bürgerbewegung“ fand im Bayerischen Landtag ein halbtägiges Symposium, veranstaltet von der Hochschule für angewandtes Management Erding, statt. Landtagspräsidentin Barbara Stamm betonte in ihrem Grußwort: „Jeder Mensch ist einzigartig und braucht Teilhabe in unserer Gesellschaft.“ Dabei hob sie vor allem die Bedeutung frühkindlicher Förderung für Menschen mit Behinderung hervor. Tagungsleiter Prof. Dr. Peter Kapustin, wissenschaftlicher Beirat der Hochschule für angewandtes Management, unterstrich in seinen Eingangsworten: „Die Möglichkeit für alle Menschen zur gleichberechtigten Teilhabe entsprechend der Lebensbedingungen und individuellen Fähigkeiten ist entscheidend.“ Behindert sein sei das eine, aber das Behindertwerden durch die Rahmenbedingungen des Daseins – das müssen Politik, Management, ja die gesamte Gesellschaft unterbinden.

Im Rahmen des Symposiums diskutierten prominente und erfahrene Persönlichkeiten über die Einbeziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in die verschiedenen Lebensbereiche von der Familie über die Bildungseinrichtungen bis zur Arbeits- und Freizeitwelt. Unter anderem waren Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung und mehrfache Paralympics Siegerin, Irmgard Badura, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung und Dr. Peter Radtke von der Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien Gesprächspartner auf den Podien. Im wahrsten Sinne des Wortes begleitet wurde diese Veranstaltung zur Inklusion von dem Veeh-Harfen-Ensemble „Arpeggio“, in dem Menschen mit Behinderung gemeinsam mit ihren Eltern musizieren. /pre

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