Bayerischer Landtag

31.01.2013 - Slowakische Generalkonsulin stellt sich vor

Landtagspräsidentin Barbara Stamm empfängt Veronika Lombardini zu Arbeitsgespräch im Maximilianeum.

Bild: Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit der Generalkonsulin der Slowakei, Veronika Lombardini. | Foto: Rolf Poss
Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit der Generalkonsulin der Slowakei, Veronika Lombardini. | © Bildarchiv Bayerischer Landtag

Seit September 2012 ist Veronika Lombardini Generalkonsulin der Slowakei und betreut vier Bundesländer. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt aber in Bayern, wie sie bei ihrem Antrittsbesuch im Landtag erläuterte. „Die überwiegende Mehrzahl der rund 25.000 Slowaken in Deutschland leben in Bayern - deswegen ist Bayern für uns sehr wichtig“, sagte Lombardini. In makellosem Deutsch erkundigte sich Lombardini bei Barbara Stamm nach aktuellen politischen Entwicklungen im Freistaat und räumte ein, dass die Beziehungen zwischen den Parlamenten der Slowakei und Bayern noch ausbaufähig seien. Barbara Stamm wies auf die Konferenz der Innenminister im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum hin, die am 6. Mai 2013 im Bayerischen Landtag tagen wird. Dazu seien alle 14 Anrainerstaaten eingeladen, also auch die Slowakei. Dies sei doch ein möglicher Anknüpfungspunkt, fand die Landtagspräsidentin. Lombardini stimmte zu: „Bei den anstehenden Projekten der Donaustrategie werden die Parlamente sicher eine Rolle spielen. Vielleicht ist das ein guter Impuls, um die Beziehungen zwischen den Parlamenten Bayerns und der Slowakei zu intensivieren“, erklärte die Generalkonsulin.

Für ein kleines und realtiv junges Land wie die Slowakei seien internationale Kontakte sehr wichtig. „Vor allem was Innovationen in Wissenschaft und Technik angeht, können wir viel von Bayern lernen“, zeigte sich Lombardini überzeugt. Und grundsätzlich gelte wegen der engen wirtschaftlichen Beziehungen: „Wenn es Deutschland gut geht, geht es der Slowakei auch gut.“ Die Slowakei sei ein stabiler, zuverlässiger Partner und trotz schwieriger Zeiten immer auf eindeutigem EU-Kurs, wie die Generalkonsulin betont: „Wir sind in allen Clubs der EU, haben den Euro und wir sind stolz darauf„, versicherte Lombardini. /zg

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