Bayerischer Landtag

17.02.2018 - Barbara Stamm: Grußwort beim Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern in Würzburg

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ein ganz herzliches Willkommen zu diesem wunderbaren Benefizkonzert des Bayerischen Polizeiorchesters hier in Würzburg. Dieses Konzert ist für mich wirklich ein ganz besonderer Anlass und ich bin zutiefst dankbar und froh, dass wir heute Abend hier beisammen sind.

Ich darf Sie gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Landtag begrüßen, zusammen mit:
•    Staatssekretär Gerhard Eck,
•    Dr. Hans Jürgen Fahn,
•    Volkmar Halbleib,
•    Oliver Jörg,
•    Manfred Ländner und
•    Steffen Vogel

Ich begrüße aus dem Bundestag
•    Herrn Prof. Dr. Ullmann (FDP)
sowie stellvertretend für die vielen Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik
•    Herrn Landrat Eberhard Nuß und
•    Herrn Bürgermeister Dr. Adolf Bauer.
Für die Kirchenvertreter darf ich
•    Herrn Domkapitular Clemens Bieber begrüßen.

Ein ganz herzliches Grüßgott richte ich an unseren
•    Regierungspräsidenten, Herrn Dr. Beinhofer.
Besonders herzlich möchte ich die Mitglieder des Bayerischen Polizeiorchesters begrüßen und an ihrer Spitze im dienstlichen Sinne
•    Herrn Gerhard Kallert, den Polizeipräsidenten Unterfrankens
sowie an ihrer Spitze im musikalischen Sinne
•    Herrn Professor Johann Mösenbichler, der das heutige Konzert als Generalmusikdirektor leitet.


Stellvertretend für die beiden großartigen Einrichtungen, die wir heute unterstützen wollen, begrüße ich vom Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“
•    Frau Gabriele Nelkenstock, die uns gleich noch einige Worte zu ihrer Initiative sagen wird.
Und für das Malteser Kinderpalliativteam Unterfranken heiße ich
•    Herrn Stefan Dobhan und
•    Herrn Hans-Georg von Mallinckrodt sehr herzlich willkommen.

Schön, dass Sie alle heute hier sind!

Anrede
Von dem großen Geiger Jehudi Menuhin stammt der Satz:

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude.“

Am heutigen Abend stimmt dieser Satz wirklich in jeder Hinsicht. Denn die Musik des heutigen Abends schenkt nicht nur uns allen Freude. Sie sorgt auch dafür, dass wir alle gemeinsam Heilung, Trost und Freude spenden können – im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn Heilung ist das große Ziel, das sich der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ gesetzt hat. Die Unterstützung und Versorgung krebskranker Patienteninnen und Patienten gehört dabei genauso dazu wie die Finanzierung von Forschungsprojekten, die die Heilung von Krebs in Zukunft ermöglichen sollen.
Gemeinsam Hoffnung schenken. Leben retten: Das ist das Motto des Vereins.

Und Trost und Unterstützung spendet das Kinderpalliativ-Team der Malteser. Die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichen Kindern, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden, die letzte Zeit Ihres Lebens zuhause, im vertrauten Umfeld und im Kreise ihrer Familie zu verbringen.

Anrede
Ein Kind zu verlieren – das ist das Schlimmste, was Eltern widerfahren kann. Und in meinen Augen muss es selbstverständlich sein und ein Gebot der Humanität, einer solchen Familie die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Bei diesen Schicksalen dürfen wirtschaftliche Überlegungen keine Rolle spielen!
Die meisten von Ihnen wissen, dass es ein schwieriger und steiniger Weg war, bis die Finanzierung des Kinderpalliativ-Teams weitestgehend gesichert war. Und auch heute noch – ich sage es Ihnen ganz ehrlich – treibt mir die Erinnerung an manche Diskussion die Zornesfalten ins Gesicht.

Bei allen Schwierigkeiten hatte die Sache aber auch ein Gutes: Denn es hat mich immer wieder mit Mut und großer Dankbarkeit erfüllt, zu sehen, wie Menschen sich engagieren und einspringen. So viele haben sich eingesetzt, haben gespendet, gesammelt und sich stark gemacht für das Kinderpalliativteam. Dass Bürgerinnen und Bürger die Initiative ergreifen, anstatt sich mit Missständen einfach abzufinden: Das zu sehen, war und ist wirklich großartig. Und so erfüllt mich auch das heutige Konzert mit großer Freude.

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude.“

Sie alle tragen heute dazu bei, dass sich dieser Satz bewahrheitet. Sie alle tragen dazu bei, dass sich unsere Gesellschaft ein menschliches Gesicht bewahrt. Dafür möchte ich Ihnen allen und denen, die dieses Konzert ermöglicht haben, ein ganz herzliches Vergelt‘s Gott sagen. Und nun freue ich mich zunächst auf die Worte von Frau Nelkenstock und im Anschluss daran auf die wunderbare Musik des Polizeiorchesters!

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