Bayerischer Landtag

06.04.2016 - Barbara Stamm: Rede zur Ausstellungseröffnung „Im Rahmen des Möglichen“

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen in der Friedrich-Bürklein-Halle!
Zu dieser ganz besonderen Ausstellung begrüße ich Sie gemeinsam mit Frau Vizepräsidentin Ulrike Gote und Herrn Vizepräsident Peter Meyer.

Ich begrüße die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bayerischen Landtag:
-    die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frau Kollegin Margarete Bause, die zusammen mit Frau Kollegin Ulrike Gote angeregt hat, diese Ausstellung hier im Bayerischen Landtag zu zeigen. Vielen Dank dafür.
-    für die CSU den stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit und Pflege, Herrn Kollegen Bernhard Seidenath,
-    für die SPD-Fraktion Frau Kollegin Ruth Waldmann, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration und Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Politik für Menschen mit Behinderung, sowie
-    für die Fraktion FREIE WÄHLER Herrn Kollegen Dr. Karl Vetter, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege und gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Ich heiße willkommen die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Schirmherrin der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München, Frau Melanie Huml.
Ein herzliches Grüß Gott gilt der früheren Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Frau Christa Stewens.
Ganz herzlich begrüße ich die Stifterin und geschäftsführender Vorstand der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München, Frau Christine Bronner.

Und ganz besonders freue ich mich, dass heute die Künstlerin Lucy Hoffmann mit ihrer Familie hier ist. Lucy, Sie sind heute die Hauptperson! Denn ohne Sie hätten wir nicht die wunderbaren Bilder der Ausstellung.

Musikalisch begleitet werden wir von den Gruppen Kalli-ton [Ausspr.: Kalli-ton] und Bulls-I [Ausspr.: Bulls-Ei]. Vielen Dank dafür!

„Im Rahmen des Möglichen“ – diesen schönen Titel trägt diese Ausstellung.
Lucy, Sie selbst haben ja gesagt: „Schaut ruhig her. Ich kann und ich will. Vielleicht nicht so wie ihr – aber im Rahmen des Möglichen.“ Und es ist Ihnen, liebe Lucy, wunderbar gelungen. Es sind beeindruckende Bilder, die so viel von dem widerspiegeln, was Sie bewegt. Deshalb ist diese Ausstellung eine sehr persönliche. Danke für die Kunst, die Sie uns schenken. Und es ist vor allem auch eine handwerkliche Kunst. Denn die Bilder von Lucy Hoffmann sind mit Mund und Kopf gemalt!

„Im Rahmen des Möglichen“ – das gilt auch für die hervorragende Arbeit der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München – AKM. Sie sind da, wenn sie gebraucht werden: sei es zum Beispiel in der Betreuung der Geschwisterkinder, beim Arzt- oder Klinikbesuch oder bei Behördengängen.
Das ist unglaublich viel – und dennoch ist es „nur“ im Rahmen des Möglichen. Denn die Nachricht, dass ein Kind schwer erkrankt ist, gehört mit zu dem Schlimmsten, was uns widerfahren kann.
Aber: Lebensfreude und Lebensqualität sind auch dann noch möglich, wenn die notwendigen Rahmenbedingungen vorhanden sind.
Was am Ende zählt, sind die Momente des Glücks; das sind die Erfahrungen, von denen betroffene Familien immer wieder berichten.
Sie, liebe Frau Bronner, und alle, die beim Ambulanten Kinderhospiz München, ob ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig sind, sorgen dafür, dass es solche Momente gibt. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür! Ich wünsche Ihnen weiterhin die Beharrlichkeit und Kraft, ihr Engagement fortzuführen.

Wir werden Sie, liebe Frau Bronner, ja heute Abend auch noch in unserer Gesprächsrunde über „Pflege in Würde“ um 19.30 Uhr im Senatssaal erleben. Dazu sind Sie alle, liebe Gäste, selbstverständlich auch herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet auf der 2. Etage im Senatssaal statt. Es gibt oben im Kreuzgang auch eine Foto-Ausstellung mit dem Titel „Menschen lieben. Gesichter und Geschichten aus der Pflege.“ Sie sehen, das ist ein besonderer Tag hier im Bayerischen Landtag. Denn im Mittelpunkt stehen heute Menschen, die ganz Außerordentliches leisten – wir haben großen Respekt davor und sagen von Herzen Danke!

Schön, dass Sie hier sind! Nun gebe ich das Wort an die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Schirmherrin der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München, Frau Melanie Huml.

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