Ausschuss für Bildung und Kultus

Schwerpunkt der Arbeit des Ausschusses für Bildung und Kultus ist die Schulpolitik in Bayern, angefangen von den Grundschulen über weiterführende und berufsbildende Schulen bis hin zur Erwachsenenbildung und politischen Bildung.

Planungen

Der Ausschuss für Bildung und Kultus wird am 22.10.2020 von 9:30 bis 12:30 Uhr zusammen mit dem Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes eine Anhörung zum Thema „Lehramt flexibel und attraktiv gestalten: Lehrkräfteausbildung, Aufstiegschancen und neue Laufbahnkonzepte“ durchführen. Dazu sollen acht Sachverständige eingeladen werden. Der Fragenkatalog wird von allen im Landtag vertretenen Fraktionen erarbeitet. Die Anhörung wird im Konferenzsaal stattfinden.

Die ebenfalls bereits beschlossene Anhörung des Ausschusses zum Thema „Schulbegleitung“ musste im Mai 2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Ein neuer Termin wurde noch nicht festgelegt.

Die Sitzungen finden jeweils am Donnerstag in den Sitzungswochen statt. Der allgemeine Sitzungskalender(Dokument vorlesen) enthält weitere Erläuterungen.

Der Ausschuss für Bildung und Kultus ist einer der 14 ständigen Fachausschüsse des Landtags. Ihm gehören 18 Abgeordnete an: acht von der CSU, drei von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, je zwei von den FREIEN WÄHLERN, der AfD und der SPD und ein Mitglied der FDP.

Der Aufgabenbereich des Fachausschusses entspricht weitgehend dem Tätigkeitsfeld des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, dessen Arbeit der Ausschuss kontrolliert, unterstützt und begleitet. Hierzu gehören alle Angelegenheiten der Schüler, Lehrer, die Arbeit mit Eltern, Lehrpläne und die innere Schulentwicklung. Darüber hinaus spielen die Qualifizierung des pädagogischen Personals und die Schulfinanzierung eine gewichtige Rolle. Der Bildungsausschuss berät dazu federführend Gesetze und Anträge. Reformen, die das Schulleben erheblich verändern, finden zum großen Teil ihren Niederschlag im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz (BayEUG), in dem das gesamte bayerische Schulwesen zusammenfassend geregelt ist. Die immer wieder notwendige Neuanpassung dieses Gesetzes ist eine der wesentlichen Aufgaben des Ausschusses. So wurde z.B. durch eine Änderung des BayEUG das neue neunjährige Gymnasium wieder eingeführt. Auch der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf (Inklusion) ist im BayEUG verankert. Damit wurde die UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt. Die weitere Entwicklung wird der Ausschuss begleiten. Herausforderungen für die nächsten Jahre sind außerdem: Der weitere Ausbau von Ganztagsangeboten und Ganztagsschulen, gleichwertige Bildungsbedingungen in der Stadt und in ländlichen Regionen, die systematische Begleitung des neuen neunjährigen Gymnasiums sowie eine gute Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Die Förderung der Erwachsenenbildung ist ein weiterer wichtiger Themenbereich des Ausschusses. Zur Vorbereitung von Entscheidungen hört der Ausschuss immer wieder Sachverständige an.Schließlich befasst sich der Ausschuss noch mit vielen Petitionen von Bürgerinnen und Bürgern, die in seinen fachlichen Zuständigkeitsbereich fallen. Aber auch Verbände und andere Interessengruppen tragen vielfach ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge in Form von Petitionen an den Ausschuss heran.

Anhörungen des Ausschusses

Datum Thema Sachverständige Fragenkatalog Bericht
22.10.2020 Lehramt flexibel und attraktiv gestalten: Lehrkräfteausbildung, Aufstiegschancen und neue Laufbahnkonzepte      
  Schulbegleitung      
24.10.2019 Mobbing an Schulen Sachverständige(Dokument vorlesen)    

 

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