Hügly, Philipp

*30.12.1879 in Haßloch (Pfalz)
†29.01.1963 in Haßloch (Pfalz)
Religion/Konfession: evangelisch, später konfessionslos
Beruf zum Zeitpunkt der Verfolgung: Bahnarbeiter
Partei zum Zeitpunkt der Verfolgung: KPD

Art des Schadens:


Schaden an Freiheit
Schaden im beruflichen und/oder wirtschaftlichen Fortkommen

Opferschicksal:


  • 10.03.1933-08.04.1933 in Schutzhaft (LA Speyer, Bestand H 90, Nr. 58)
  • 03.1933 als Arbeiter beim Reichsbahnausbesserungswerk in Ludwigshafen entlassen (LA Speyer, Bestand H 90, Nr. 58)
  • Nach der Entlassung bis 1937 arbeitslos (LA Speyer, Bestand H 91, Akte Philipp Hügly, Nr. 4454 (Aussage Philipp Hüglys bei einer polizeilichen Vernehmung im März 1943))
  • Mitgliedschaft in bayerischen Parlamenten:


  • 1920-1924 Landtag (USPD; SPD)

  • Wahlkreise / Stimmkreise:


  • Stimmkreis Speyer / Dürkheim / Grünstadt / Schifferstadt / Haßloch / Mutterstadt / Neustadt an der Haardt / Edenkoben / Landau (Pfalz) (WP 1920-1924)

  • Politische Biografie:


  • Zunächst Mitglied der SPD, seit 1917 der USPD
  • 1914-1923 Mitglied des Gemeinderats in Haßloch
  • 1922 erneut Mitglied der SPD
  • 1924 Eintritt in die KPD
  • Leiter der KPD-Ortsgruppe Haßloch
  • 1946-1956 Mitglied des Gemeinderats in Haßloch

  • Biografische Daten:


  • 1887-1894 Volksschule, drei Jahre Sonntagsschule
  • Bis 1908 Tagelöhner, Berg-, Metall- und Fabrikarbeiter
  • Seit 1908 Bahnarbeiter bei den Pfälzischen Eisenbahnen in Haßloch

  • Literatur zu Philipp Hügly:


  • Schröder, Wilhelm Heinz: Sozialdemokratische Parlamentarier in den deutschen Reichs- und Landtagen 1867 - 1933. Biographien - Chronik - Wahldokumentation. Ein Handbuch, Düsseldorf 1995 (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien 7), Nr. 081615