Bayerischer Integrationspreis 2026 verliehen

 

  • Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat gemeinsam mit Bayerns Innen- und Integrationsminister und dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung den Bayerischen Integrationspreis 2026 verliehen.
  • Ausgezeichnet wurden die Projekte „HipHop Heroes – Sprache schafft Heimat“ aus Ingolstadt, die FCA-Ballschule mit Sprach- und Leseförderung aus Augsburg und „Reden. Begegnen. Dazugehören: Sprachpatenschaften für alle Lebenslagen“ aus Passau.
  • Landtagspräsidentin Ilse Aigner: „Diese Auszeichnung soll alle motivieren: Bleiben Sie so standhaft in Ihrem Engagement! Setzen Sie sich weiter für Zusammenhalt und Offenheit in unserer Gesellschaft ein! Jeder und jede von uns kann einen Beitrag leisten!“
     

MÜNCHEN.   Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat gemeinsam mit Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann und dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Karl Straub, im Maximilianeum den Bayerischen Integrationspreis 2026 verliehen. Drei Projekte, die sich in nicht kommerzieller Weise für das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache bei zugewanderten Menschen in Bayern stark machen und integrative Strahlkraft ausüben, wurden von der unabhängigen Jury des Bayerischen Integrationsrates ausgewählt. Das Gremium hat entschieden, in diesem Jahr einen 1. und zwei 2. Preise zu vergeben. 113 Bewerbungen gingen für den Integrationspreis 2026 ein. 


Der mit insgesamt 9.000 Euro dotierte Integrationspreis stand heuer unter Motto: „Sprache schafft Heimat – Integration leben“.

Bei der heutigen Verleihung im Maximilianeum wurden ausgezeichnet:

1. Preis (4.000 Euro): HipHop Heroes – Sprache schafft Heimat, Ingolstadt

2. Preis (2.500 Euro): FCA-Ballschule mit Sprach- und Leseförderung, Augsburg

2. Preis (2.500 Euro): Reden. Begegnen. Dazugehören: Sprachpatenschaften für alle Lebenslagen, Passau


Weitere Informationen zu den Preisträgern finden Sie ►hier.


Landtagspräsidentin Ilse Aigner sagte in ihrer Rede: „Heute stellen wir in den Mittelpunkt, was im Prozess des Zusammenkommens eigentlich ganz an den Anfang gehört. Es geht um Menschen, die sich für den Spracherwerb und die Sprachförderung von Zuwanderern stark machen.“ An die diesjährigen Preisträger gerichtet betonte Aigner: „Sie geben Menschen mit Migrationshintergrund eine Stimme und ein Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein. Sie helfen anderen dabei, sich zurechtzufinden. Sie geben Orientierung und die Chance zur echten Mitwirkung. Und Sie setzen auf Miteinander statt Ausgrenzung. Ihr Engagement macht Sie zu echten Hoffnungsträgern des Zusammenhalts in unserer Gesellschaft! Ihr Engagement kann nicht hoch genug geschätzt werden.“

Aigner hob die nachweisbaren Erfolge der Projekte und Initiativen hervor, die für den diesjährigen Integrationspreis zur Auswahl standen: „Was überall in Bayern an Integrationsarbeit geleistet wird – und das nicht selten im Ehrenamt – berührt und beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Wie viele Menschen da mit dem Herzen und aus vollster Überzeugung dabei sind. Nicht für die Kamera, nicht für die Öffentlichkeit, nicht für das große Geld – das ist einfach nur großartig – und deshalb gilt mein Dank allen, auch über diesen Saal und über die Siegerinnen und Sieger hinaus, die sich einbringen. Danke!“

Die Moderation übernahm diesem Jahr Stand-Up Comedian Hani Who, im Showprogramm trat die Slam Poetin Maron Fuchs auf und für die musikalische Umrahmung sorgte die Münchner Band Treibauf.

 

Pressefotos zur freien Verfügung können zeitnah heruntergeladen werden unter: www.bayern.landtag.de/aktuelles/presse/pressefotos/

 

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