Kino im Landtag zeigt "EXTRAWURST"
16. Dezember 2025
MÜNCHEN. Im gut besuchten Senatssaal des Maximilianeums zeigte die Reihe Kino im Landtag eine Sondervorstellung des Films "EXTRAWURST" von Regisseur Marcus H. Rosenmüller. Der Film greift geschickt Themen wie Zusammenleben, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung auf und beleuchtet mit Tempo und Charme gesellschaftliche Spannungen und Alltagsvorurteile.
Darum geht es im Film
Bei der Mitgliederversammlung eines Tennisclubs irgendwo in der deutschen Provinz soll als letzter Programmpunkt über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abgestimmt werden. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Eine gut gemeinte Idee, die viele verschiedene Meinungen frontal aufeinanderstoßen lässt. Allen wird schnell klar: Es geht um viel mehr als einen Grill…
In den Hauptrollen sind zu sehen: Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim, Anja Knauer und Friedrich Mücke. Das Drehbuch stammt von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob, bekannt als Autoren von Stromberg und Pastewka, die auch für das gleichnamige Theaterstück verantwortlich sind, auf dem der Film basiert. Dieses hat in den letzten Jahren bundesweit große Erfolge gefeiert. Nach seiner Uraufführung am 6. Oktober 2019 in Hamburg am Ohnsorg Theater avancierte es in der Spielzeit 2021/2022 zum meistgespielten Theaterstück Deutschlands.
Filmgespräch im Anschluss
Nach der Filmvorführung konnten die Gäste einem Filmgespräch mit dem Thema „Vorurteile im Kopf, Vielfalt im Alltag - ein Gespräch über unser Zusammenleben“ beiwohnen. Am Gespräch nahmen Marcus H. Rosenmüller, Regisseur, Robert Marciniak, Produzent und Geschäftsführer von Lieblingsfilm GmbH München, und Prof. Dr. Christoph Weller, Leiter des Lehrstuhls für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg und des „Transferzentrums Frieden Augsburg“ der Stadt Augsburg und der Universität Augsburg teil. Die Moderation übernahm Sybille Giel.