Bayerischer Landtag

25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – Kinderkommission: „Jubiläum als Meilenstein und Auftrag begreifen“

19. November 2014

MÜNCHEN.        Die Annahme der UN-Kinderrechtskonvention jährt sich am morgigen Donnerstag, 20. November, zum 25. Mal. Die Mitglieder der Kinderkommission im Bayerischen Landtag betonen: „Die Verabschiedung der Kinderkonvention durch die UN-Generalversammlung ist Meilenstein, aber auch zugleich Auftrag. Alle politischen Ebenen müssen sich für die Rechte der Kinder einsetzen  und dieses Jubiläum als Mahnung begreifen. Nur so kommen wir dem Ziel, bessere Lebens- und Bildungsbedingungen für alle Kinder auf der Welt zu erreichen, ein Stück näher. Das nehmen wir als Kinderkommission im Bayerischen Landtag sehr ernst.“

In der UN-Kinderrechtskonvention wurden am 20. November 1989 durch die UN-Generalversammlung vier zentrale Rechte für alle Kinder der Welt definiert: Das Recht auf Gleichbehandlung, der Vorrang des Kindeswohls, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung und die Achtung vor der Meinung und dem Willen des Kindes. Beim Weltkindergipfel vom 29. bis 30. September 1990 in New York verpflichteten sich Regierungsvertreter aus der ganzen Welt zur Anerkennung der Konvention.

Als einziges Landesparlament in Deutschland hat der Bayerische Landtag auch in dieser Legislaturperiode wieder eine Kinderkommission eingesetzt, die sich die Wahrnehmung der Belange der Kinder zur Aufgabe gemacht hat. Mitglieder der Kommission sind Tanja Schorer-Dremel (Vorsitzende,CSU), Doris Rauscher (stv. Vorsitzende, SPD), Gabi Schmidt (FREIE WÄHLER) und Gisela Sengl (Bündnis90/Die Grünen). Sie sind sich einig: „Wir wollen zum Wohle unserer Kinder über Fraktionsgrenzen hinweg zusammenarbeiten, um den Belangen der Kinder im Parlament ebenso wie in der Öffentlichkeit eine Stimme zu geben.“ /zg

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