Bayerischer Landtag

Tag der offenen Tür im Bayerischen Landtag: Über 8.500 Besucher blickten hinter die Kulissen des Parlaments

08. November 2014

München.     Der „Tag der offenen Tür“ im Bayerischen Landtag am 8. November stieß auf riesiges Interesse. Trotz Bilderbuchwetters und Bahnstreiks wurden über 8.500 Besucher gezählt. Landtagspräsidentin Barbara Stamm hatte morgens um 10 Uhr die ersten Gäste persönlich mit Handschlag begrüßt. „Schön, dass Sie alle da sind“, rief Stamm den Bürgerinnen und Bürgern zu, die sich vor Ort über die Arbeit im Parlament informieren wollten.

Viele der Besucher nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit den Abgeordneten. Die Landtagspräsidentin freute sich über den großen Zuspruch: „Das beweist, dass die Menschen sich für den Landtag interessieren und den Kontakt zur Politik suchen. Das ist ein sehr gutes Zeichen und wir brauchen Veranstaltungen wie diese, um mit den Bürgerinnen und Bürgern im Kontakt zu bleiben.“

In einer Diskussionsrunde im Senatssaal war sich Barbara Stamm mit den Vizepräsidentinnen Inge Aures und Ulrike Gote sowie Vizepräsident Peter Meyer einig darin, den Landtag als Kontrollinstanz der Regierung weiter stärken zu müssen. Der einzelne Abgeordnete solle die Möglichkeit haben, den Ministerien und der Staatskanzlei auf Augenhöhe zu begegnen.

Im Senatssaal stellten sich auch Vertreter der Landtagsverwaltung, der bayerische Daten-schutzbeauftragte Dr. Thomas Petri, die Kinderkommission des Parlaments  und die Journalisten vor, die aus dem Landtag berichten. Auch die Vorsitzenden der vier Fraktionen, Thomas Kreutzer (CSU), Markus Rinderspacher (SPD), Hubert Aiwanger (FREIE WÄHLER) und Margarete Bause (Bündnis ‘90/Die Grünen), schilderten offen den Alltag der Parlamentsarbeit aus Sicht der Abgeordneten.

Politischer Streit und stilvoller Umgang miteinander schließe sich nicht aus, betonten alle und verwiesen auf Freundschaften unter den Abgeordneten über Fraktionsgrenzen hinweg. Am Ende stand der Entschluss, gemeinsam in den Bergen wandern zu gehen, um sich einmal ganz in Ruhe austauschen zu können. /zg


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