Bayerischer Landtag

Rieser Heimatpreis 2019 für Leonhard Dunstheimer

Landtagspräsidentin Ilse Aigner hält Laudatio in Nördlingen

Montag, 14. Oktober 2019


MÜNCHEN/DONAU-RIES.      Landtagspräsidentin Ilse Aigner würdigte bei der Verleihung des „Rieser Heimatpreises“ in Nördlingen das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement Leonard Dunstheimers
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„Zusammengerechnet 511 Jahre Ehrenamt, Gründer zahlreicher Stiftungen, ein Visionär und Pionier“, mit diesen Worten würdigte die Präsidentin des Bayrischen Landtages, Ilse Aigner, den diesjährigen Preisträger des „Rieser Heimatpreises“, Leonard Dunstheimer.
Der 71-Jährige ist seit 1999 ist Mitglied im Deutschherrenbund, Familiare im Deutschen Orden, Komturei „Isar, Lech, Donau“, 2008 erhielt er die Raiffeisen/Schulze/Delitzsch-Medaille in Gold sowie die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Bayerische Wirtschaft, ein Jahr später den Bayerischen Verdienstorden und 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Seit 2018 ist er zudem Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Reimlingen. Der Preisträger hat als Vorsitzender des Stiftungsvorstands der „VR-Bürgerstiftung Ries“ zahlreiche Stiftungen initiiert, die unter anderem soziale, umweltpolitische und kulturelle Zwecke verfolgen. So gründete er eine Stiftung zur Förderung des Nachwuchses im Industrie- und Handelsbereich Donau-Ries und die „Glühwürmchen-Kinderkrebsstiftung“ zur Unterstützung von Familien mit krebskranken Kindern. Die „Margarete-Jaumann-Stiftung“ unterstützt Kinder aus sozial schwachen Familien im Landkreis Donau-Ries.

„Ohne Leonhard Dunstheimer wäre der Landkreis Donau-Ries heute um einige soziale und kulturelle Angebote ärmer“, stellt die Landtagspräsidentin fest und hebt insbesondere Dunstheimers Engagement für junge Menschen hervor, die straffällig geworden sind. „Leonhard Dunstheimers jahrzehntelanger Einsatz für junge Strafgefangene hat mich ganz besonders beeindruckt. Seit 1988 wirkt er in der ehrenamtlichen Betreuung von ehemaligen Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Niederschönenfeld mit. Aufgrund seiner zahlreichen und intensiven Kontakte zu gesellschaftlichen Verbänden und Institutionen konnte vielen Gefangenen die Reintegration in die Gesellschaft ermöglicht werden.
Bei der Preisverleihung würdigte der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen-Volksbank, Paul W. Ritter, Dunstheimers Verdienste bei der VRBürgerstiftung.  Landrat Stefan Rößle und Nördlingens Oberbürgermeister Herrmann Faul sprachen ebenfalls über die herausragenden Leistungen Leonard Dunstheimers für das Ries.

Der Rieser Heimatpreis steht für besonders anerkennenswertes und beispielhaftes Engagement im Bereich der Wirtschaft, der Natur und Umwelt, der Kultur oder des Sozialwesens in der Region Donau-Ries.

Die Preisübergabe: Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Markus Glück, stv. Vorstandsvorsitzender Bernhard Ströbele, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Preisträger Leonhard Dunstheimer und Vorstandsvorsitzender Paul W. Ritter (von links nach rechts) | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Der Preisträger Leonhard Dunstheimer, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Doris Ritter und Landrat Stefan Rößle (Landkreis Donau-Ries) | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Der Stadtsaal Klösterle in Nördlingen | Bildarchiv Bayerischer Landtag
 
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