Acht Abiturientinnen und Abiturienten mit Preis des Bayerischen Clubs für hervorragende Seminararbeiten ausgezeichnet

 

  • Acht Abiturientinnen und Abiturienten aus ganz Bayern sind heute mit dem Preis des Bayerischen Clubs für hervorragende Seminararbeiten ausgezeichnet worden.
  • Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo würdigten die herausragenden Leistungen der neuen Preisträgerinnen und Preisträger.
  • Ilse Aigner: „Von der Entnazifizierung bis hin zu Treibhausgasemissionen: Relevante Themen mit einem spezifisch bayerischen Blick und regionalen Fokus zu betrachten, das haben die prämierten Abiturientinnen und Abiturienten mit großer Bravour in ihren herausragenden Arbeiten geleistet.“


MÜNCHEN.       Acht Abiturientinnen und Abiturienten des Jahres 2022 aus verschiedenen Regierungsbezirken Bayerns sind heute im Maximilianeum für ihre herausragenden Seminararbeiten mit dem Preis des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur ausgezeichnet worden. Landtagspräsidentin Ilse Aigner und der Staatsminister für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Michael Piazolo, gratulierten den Preisträgerinnen und Preisträgern. Die Laudationes sprachen die Präsidenten des Bayerischen Clubs, Stephan Mayer und Dr. Heinrich Kreuzer.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Abiturientinnen und Abiturienten: „Von alten Sagen über Demokratisierung und Entnazifizierung nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zu Treibhausgasemissionen von Gewässern – Sie haben sich bedeutsamen Themen aus Bayerns Vergangenheit und Gegenwart gewidmet und dabei Kreativität, Ehrgeiz und Beharrlichkeit an den Tag gelegt. Im Namen des Bayerischen Landtags und ganz persönlich gratuliere ich Ihnen zu Ihrem großartigen Erfolg!“

In ihrer Rede betonte Aigner auch die Bedeutung des Preises: „Gerade in unsicheren Zeiten wie heute geben uns unsere Wurzeln Halt. Sie zu kennen, Heimat zu lieben und Identität entwickeln, ist das Fundament für ein gelingendes und glückliches Leben.

Deshalb ist es auch uns vom Bayerischen Landtag ein großes Anliegen, Abschlussarbeiten zu würdigen, die die bayerische Geschichte, Gegenwart und Kultur behandeln!“

Der Staatsminister für Unterricht und Kultus, Prof. Dr. Michael Piazolo, sagte: „Ich bin beeindruckt von der Themenvielfalt der Arbeiten derPreisträgerinnen und Preisträger: Es wurden die verschiedensten Facetten des Freistaats Bayern beleuchtet. Das wissenschaftliche Niveau der Arbeiten zeigt, dass die Verfasserinnen und Verfasser mit viel Freude oftmals vor Ort recherchiert haben. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu ihrer herausragenden Leistung.“

Der Preis des Bayerischen Clubs zur Förderung der bayerischen Kultur wurde in diesem Jahr zum 23. Mal an Abiturientinnen und Abiturienten für herausragende schriftliche Seminararbeiten vergeben. Die Auswahl erfolgt stets gemeinsam durch den Bayerischen Club und das Bayerische Kultusministerium, unterstützt durch die Ministerialbeauftragten für die Gymnasien. In diesem Jahr prämierte die Jury zwei Landessieger. Die Verleihung der Preise findet traditionsgemäß im Maximilianeum statt, das König Maximilian II. eigens für die Förderung des hochbegabten Nachwuchses in Bayern erbauen ließ.

 

Die beiden Landessieger 2022:

Niederbayern

Theresa Sophie Völkl, Dominicus-von-Linprun-Gymnasium Viechtach: Faszination Weizgeschichten – Entstehung, Hintergründe und gesellschaftlicher Umgang damit damals und heute (Leitfach Deutsch)

Schwaben

Maximilian Schäffer, Gymnasium bei St. Stephan Augsburg: Entnazifizierungsverfahren des Juristen Hermann Kirchdorfer (Leitfach Geschichte)

 

Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2022:

 

Mittelfranken

Jonah Rittner, Gymnasium Höchstädt an der Aisch: Die NS-„Euthanasie“ in der Heil- und Pflegeanstalt Erlangen – Vorgeschichte, Realgeschichte und der erinnerungskulturelle Umgang (Leitfach Geschichte)

München

Eva Schaefer, Gymnasium Max-Josef-Stift München: Treibhausgasemissionen von Gewässern. Vergleichende Untersuchung am Isarwehr München (Leitfach Biologie)

Oberbayern-Ost

Johannes Wismeth, Asam-Gymnasium München: Die jüdische Gemeinde in Sulzbach und ihre hebräische Druckerei (Leitfach Geschichte)

Oberbayern-West

Sitong Liu, Apian-Gymnasium Ingolstadt: Einblick in die Pflanzenpathologie – Anatomie und Wachstum der Eichengalläpfel in Manching (Leitfach Biologie)

Oberfranken

Alessa Herzog, Walter-Gropius-Gymnasium Selb: Die Berichterstattung vor und während der XI. Olympiade 1936 – eine explorative Studie am Beispiel regionaler Tageszeitungen im Fichtelgebirge (Leitfach Sport)

Unterfranken

Korbinian Schrauth, Wirsberg-Gymnasium Würzburg: Tagfalter als Bioindikatoren in Mainfranken – eine Erhebung (Leitfach Biologie)

Julia Maria Johanna Sailer, Caspar-Vischer-Gymnasium Kulmbach:

„Georg Elser – vom diffamierten Attentäter zum Helden – die Aufarbeitung und Würdigung in Gesellschaft und Medien in der Nachkriegszeit“ (Leitfach Geschichte)


Pressefotos der Veranstaltung und der Preisträger zur freien Verfügung finden Sie im Anschluss der Veranstaltung zum Download unter www.bayern.landtag.de/aktuelles/presse/pressefotos/.

 

(CK)

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