Bayerischer Landtag

Informationsreise des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes nach Estland

Die Delegation zusammen mit Staatssekretär Heiki Loot in der Staatskanzlei der Republik Estland. | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Die Delegation mit dem CIO der estnischen Regierung, Siim Sikkut. | Bildarchiv Bayerischer Landtag

Montag, 07.05.2018

Der Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes ist gestern zu einer Informationsreise in die Republik Estland aufgebrochen. In der estnischen Hauptstadt Tallinn informieren sich die Abgeordneten während der viertägigen Reise zu Projekten rund um das Thema elektronische Verwaltung und E-Government. Das nördlichste Land des Baltikums gilt seit vielen Jahren als Pionier und Vorreiter bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Mehr als 99 Prozent der 2400 Staatsservices funktionieren in Estland online.

Nach einem Briefing am Montag durch den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Estland, Christoph Eichhorn, standen anschließend Fachgespräche mit Vertretern des Finanzministeriums und mit dem Direktor der E-Governance Academy, Arvo Ott, auf dem Programm. Am Dienstag trafen die Ausschussmitglieder mit dem Staatssekretär für Informationstechnologie und Leiter der Informationstechnik der estnischen Regierung, Siim Sikkut zusammen. Im Fokus der Gespräche standen unter anderem Fragen zum Datenschutz und die Einbindung der Bürger bei der Umsetzung der IT-Strategie. Anschließend fand ein Gedankenaustausch mit dem estnischen Büroleiter der Deutsch-Baltischen Handelskammer, Tarmo Mutso, zum Thema „Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung aus Sicht von Wirtschaftsunternehmen“ statt. In der Staatskanzlei stellte Staatssekretär Heiki Loot im Anschluss die vollständig papierlose Arbeitsweise des estnischen Kabinetts vor. Am Mittwoch treffen die Abgeordneten unter anderem im estnischen Parlament mit Sven Sester, Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses und Mitglied der Deutsch-Estnischen Parlamentariergruppe zusammen. /sch


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