Bayerischer Landtag

Maximiliansorden: Landtagspräsidentin und Vizepräsident gratulieren ausgezeichneten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst

Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Star-Tenor Jonas Kaufmann | Bayerische Staatskanzlei

Montag, 17. Dezember 2018

Opern-Star Jonas Kaufmann hat die höchste Auszeichnung bekommen, die ein Künstler vom Freistaat Bayern erhalten kann: Am Montag wurde der Sänger in München mit dem Maximiliansorden ausgezeichnet. Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die Vorsitzende des Ordensbeirats für den Maximiliansorden ist, sowie die Landtagsvizepräsidenten Karl Freller, Alexander Hold und Dr. Wolfgang Heubisch gratulierten dem Tenor im Antiquarium der Münchner Residenz. Neben Jonas Kaufmann wurden bei der Feierstunde fünf weitere Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kunst mit dem Bayerischen Maximiliansorden geehrt.

Ordenverleihung im Antiquarium der Münchner Residenz | Bayerische Staatskanzlei
222 Persönlichkeiten (inklusive der diesjährigen Ordensträger) haben die Auszeichnung bislang erhalten | Bayerische Staatskanzlei
Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Gespräch mit Peter Küspert, Präsident des Verfassungsgerichtshofs (Mitte), und Prof. Dr. Dr. Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München | Bayerische Staatskanzlei
Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Landtagspräsidentin Ilse Aigner | Bayerische Staatskanzlei

Ministerpräsident Dr. Markus Söder erklärte bei der Feierstunde: „Der Maximiliansorden ist die höchste Würdigung des Freistaats Bayern für exzellente Leistungen in Wissenschaft und Kunst. Wir zeichnen mit ihm Persönlichkeiten aus, denen wir wissenschaftlichen Fortschritt und künstlerische Höchstleistungen verdanken und deren Lebenswerk Maßstäbe gesetzt hat. Bayern ist stolz auf seinen Spitzenplatz in Wissenschaft und Kultur. Wir sorgen auch weiterhin für Innovation und Vielfalt auf höchstem Niveau. Nur das Beste für Bayern – das ist unser Versprechen.“

Der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst geht auf eine Gründung von König Maximilian II. aus dem Jahre 1853 zurück. Er wurde in Fortsetzung alter bayerischer Tradition 1980 per Gesetz geschaffen. Mit ihm zeichnet der Bayerische Ministerpräsident herausragende Leistungen auf den Gebieten der Wissenschaft und Kunst aus.

Der Bayerische Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst wird in diesem Jahr zum 18. Mal verliehen; 222 Persönlichkeiten (inklusive der diesjährigen Ordensträger) haben die Auszeichnung bislang erhalten. Auf die Abteilung Wissenschaft entfallen davon 122 Ordensauszeichnungen, auf die Abteilung Kunst 100 Auszeichnungen. Die Zahl der lebenden Ordensträger ist auf 100 begrenzt. Mit den neun neuen Trägern des Maximiliansordens besteht die Ordensgemeinschaft aus 95 Persönlichkeiten.

Bei der Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst am 17. Dezember 2018 werden folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet:

Abteilung für Wissenschaft
Professorin Dr. Ingrid Kögel-Knabner
Inhaberin des Lehrstuhls für Bodenkunde am
Wissenschaftszentrum Weihenstephan
Kirchdorf

Professor Dr. Laurens Molenkamp
Inhaber des Lehrstuhls für Experimentelle Physik III an der
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Würzburg

Professorin Dr. Petra Schwille
Direktorin am Max-Planck-Institut für Biochemie
Martinsried

Abteilung für Kunst
Kammersänger Jonas Kaufmann
Opern- und Konzertsänger
München

Professor Dr. Norbert Miller
ehem. Professor für Deutsche Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften der TU Berlin
Berlin

Professor Jörg Widmann
Klarinettist und Komponist
München

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