Bayerischer Landtag

Vizepräsident Karl Freller empfängt Aserbeidschans Botschafter

Ramin Hasanov im Gespräch mit Karl Freller auf den Arkaden des Landtags. | Bildarchiv Bayerischer Landtag

12. März 2019

MÜNCHEN.        Landtagsvizepräsident Karl Freller hat Ramin Hasanov, den Botschafter der Republik Aserbeidschan im Bayerischen Landtag zu einem Arbeitsgespräch empfangen. Der studierte Völkerrechtler Hasanov hob bei seinem Antrittsbesuch die sehr guten Beziehungen seines Landes mit der Bundesrepublik Deutschland hervor. Es gebe rege Kontakte auch auf höchster politischer Ebene, erklärte Hasanov in fließendem Deutsch. Traditionell seien in Aserbeidschan wegen seiner deutschsprachigen Minderheit viele deutsche Spuren zu finden. Nicht zuletzt deswegen werde Deutsch als Fremdsprache schon seit langem als Studienfach in der Hauptstadt Baku angeboten.

Ziel Aserbeidschans sei ein friedliches Miteinander in der Kaukasus-Region, um die gute wirtschaftliche Entwicklung des Landes nicht zu gefährden. Aserbeidschan verstehe sich als offene Gesellschaft, in der verschiedene Kulturen und Religionen einvernehmlich miteinander leben. Karl Freller begrüßte das Bemühen um ein friedliches Miteinander, was mit Russland und Iran als direkten Nachbarn sicherlich nicht immer einfach sei. Dennoch sei es wichtig, auch für die Menschen in Europa. „Jede Krise im Kaukasus hat unmittelbare Auswirkungen auf uns“, sagte Freller. Hasanov begrüßte die Sensibilität für die politische Situation an der „Nahtstelle zwischen Ost und West“, wie er es formulierte. Nicht zuletzt sei eine stabile Lage wegen der Versorgungssicherheit auf dem Energiesektor im Interesse Europas. „Wir bauen auf internationale Kontakte und die EU“, betonte Hasanov.

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