Austausch mit Parlamentspräsidentin von Québec

Gemischte Parlamentarische Kommission Bayern Québec 2026

MÜNCHEN/ QUEBEC. Die Präsidentinnen der Parlamente von Bayern und Québec, Ilse Aigner und Nathalie Roy, haben sich in einer Videokonferenz über die aktuelle Lage in Deutschland, Kanada und der Welt ausgetauscht. Sie unterstrichen die Bedeutung der seit Jahrzehnten währenden Parlamentspartnerschaft - gerade angesichts der internationalen Krisen. 

Ein reales Treffen kann in diesem Jahr nicht stattfinden, nicht zuletzt weil in Bayerns Partnerregion Québec im Herbst Wahlen anstehen. Umso wichtiger war es jedoch den Präsidentinnen der beiden Parlamente, sich zumindest per Videokonferenz auszutauschen und sich der Partnerschaft der Assemblée Nationale von Québec und des Bayerischen Landtags auch über Wahlperioden hinweg zu versichern. “Sie können auf uns als Partner setzen”, betonte Nathalie Roy als Präsidentin des Parlamentes der kanadischen Provinz Québec. Unabhängig vom Ausgang der Wahlen der Assemblée Nationale sei es Québec enorm wichtig, die guten Partnerschaften weiterzuführen - “das ist sehr wichtig in Zeiten der Unsicherheit”, so Roy. 

Die beiden Präsidentinnen tauschten sich insbesondere über die wirtschaftliche Lage ihrer Regionen aus, die durch den Krieg in Iran und die Wirtschaftspolitik der USA auf beiden Seiten des Atlantiks nicht einfach ist. 

Landtagspräsidentin Ilse Aigner hofft indes, dass die Gemischte Parlamentarische Kommission Bayern Québec im kommenden Jahr wieder real zusammenkommen kann. “Wir stellen uns auf ein Wiedersehen in 2027 ein und kommen dann hoffentlich mit einer Abordnung”, so Aigner.

Im vergangenen Jahr hatte eine Delegation der Assemblée Nationale Bayern besucht. 2024 war das Landtagspräsidium in Quebec zu Gast. Die Gemischte Parlamentarische Kommission zwischen den beiden Parlamenten besteht seit 2002. 

/CK

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