Bayerischer Landtag

Regionalbesuch des Landtagspräsidiums in Oberfranken

Bayreuth, Münchberg und Mödlareuth auf dem Programm

Landtagspräsidentin Ilse Aigner zu Gast in der Markgrafenschule | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Landtagspräsidentin Ilse Aigner hospitiert in einer Klasse der Markgrafenschule Bayreuth. | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Besuch im Anwendungszentrum Textile Faserkeramiken in Münchberg | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Landtagspräsidium im Deutsch-deutschen Museum Mödlareuth | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Landrat Dr. Oliver Bär überreicht Landtagspräsidentin Ilse Aigner ein Stück der Grenzmauer. | Bildarchiv Bayerischer Landtag
Die Mitglieder des Landtagspräsidiums besichtigen das Außengelände des Deutsch-deutschen Museums Mödlareuth.| Bildarchiv Bayerischer Landtag

1. Oktober 2019

HOF. Der erste Regionalbesuch der 18. Legislaturperiode führte das Präsidium des Bayerischen Landtags nach Oberfranken. Landtagspräsidentin Ilse Aigner sowie ihre Kolleginnen und Kollegen aus dem Präsidium führen die Tradition der Regionalbesuche fort: Auch während dieser Wahlperiode werden sie jeden bayerischen Regierungsbezirk bereisen. Ziel ist, Einrichtungen und Unternehmen zu besuchen und mit den Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Erste Station des Besuches in Oberfranken war die Markgrafenschule in Bayreuth, eine im Freistaat einzigartige Einrichtung. Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Bezirkstagspräsident Henry Schramm begleiteten die Delegation des Landtags. Die Markgrafenschule ist ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache (Sprachheilschule). Zusammen mit der angegliederten Tagesstätte werden Kinder und Jugendliche von der ersten und neunten Klasse betreut, die Probleme in der gesprochenen Sprache oder auch in der Schriftsprache haben. Landtagspräsidentin Ilse Aigner lobte das Engagement der Lehrkräfte und Pädagogen: "Hier sieht und spürt man das unglaubliche Engagement für die Kinder und Jugendlichen."

In Münchberg informierte sich die Politikerinnen und Politiker im 'Zentrum Anwendungszentrum Textile Faserkeramiken (TFK)' des Fraunhofer-Zentrums HTL über die neuesten Entwicklungen.
Das TFK  ist eine Kooperation zwischen der Fraunhofer-Gesellschaft und der Hochschule Hof. Es nutzt die an der Hochschule Hof vorhandenen Kompetenzen und Ausstattungen in den Bereichen der textilen Faserverarbeitung und -ausrüstung. "Forschungs- und Entwicklungskompetenzen sind hier in der Region verkankert", betonte Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Vor allem mittelständische Unternehmen profitierten vom kurzen Weg zu qualifizierter Forschung und Fachpersonal. Die verschiedenen Forschungsinstitute der Hochschule stellten der Delegation des Bayerischen Landtags ihre Arbeit vor. Vorführungen an verschiedenen Maschinen und ein Rundgang durch das Zentrum rundeten das Programm ab.

Deutsch-Deutsches Museum in Mödlareuth
Vor der  Festveranstaltung anlässlich '30 Jahre Grenzöffnung" in Hof, besuchten die  Mitglieder des Landtagspräsidiums mit Mödlareuth einen Ort, in dem sich die deutsch-deutsche Geschichte in symbolhafter Weise verdichtet findet. Der Hofer Landrat Dr. Oliver Bär führte die Gäste durch das Freilichtmuseum. Mödlareuth habe heute noch 40 Einwohner und liege zu einem Teil im Bundesland Bayern (Landkreis Hof mit 16 Einwohnern/Gemeinde Töpen) und zum anderen Teil im Bundesland Thüringen (Saale-Orla-Kreis mit 24 Einwohnern/Stadt Gefell). 41 Jahre lang verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch das Dorf entlang des Tannbachs. Seit 1994 existiert dort das Freilichtmuseum Mödlareuth, in dem sich Besucherinnen und Besucher über die Geschichte des geteilten Ortes informieren können. /ka




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